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RecyPac Kunstoff und Getraenkekarton

Creiamo un’organizzazione di categoria su base volontaria per gli imballaggi in plastica e i cartoni per bevande.

I nostri obiettivi per il 2030

Entro il 2030 intendiamo implementare un sistema di riciclaggio efficiente per raggiungere un tasso di riciclaggio del 55% per gli imballaggi in plastica e del 70% per i cartoni per bevande.

L’organizzazione di categoria si prefigge il raggiungimento entro il 2030 di obiettivi simili a quelli dell’UE in tutti i settori della sostenibilità (ambiente, economia, società) e valuta regolarmente i risultati conseguiti grazie a un sistema di obiettivi completo e trasparente.

A proposito di RecyPac

L’associazione «Recypac – circolarità della plastica e dei cartoni per bevande» è stata creata il 30 novembre 2023 con l’obiettivo di mettere in atto l’economia circolare. Questa organizzazione si occuperà di diversi compiti inerenti alla coordinazione di una raccolta armonizzata su scala nazionale.

La nuova organizzazione di categoria è stata creata nell’ambito di una collaborazione tra soci fondatori impegnati e Swiss Recycle, l’associazione mantello delle organizzazioni svizzere di riciclaggio.

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Die neu gegründete Branchenorganisation stärkt das langjährige Nachhaltigkeitsengagement von Emmi, insbesondere in Bezug auf unsere Vision, geschlossene Kreisläufe zu realisieren.

Martin Steiger, Leiter Engineering & Nachhaltigkeit, Emmi Schweiz AG

  • Braucht ein solches System nicht enorme Investitionen in die Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastruktur?
    Eine schweizweite Skalierung erlaubt Skalenerträge zu erzielen, die Logistik optimal auszugestalten und Synerigen zu nutzen, das erlaubt Ineffizienzen von regionalen Lösungen zu überwinden. Steigende Sammelmengen und hohe Qualitäten sind Voraussetzungen dafür, dass Investitionen in Sortier- und Recyclinganlagen in der Schweiz getätigt werden. Das ist in unserem Interesse, denn so können wir die Transparenz und Qualitätsstandards in der Schweiz sicherstellen.
  • Warum braucht es diese Branchenorganisation?
    RecyPac ermöglicht die schweizweit flächendeckende, einheitliche Sammlung von Verpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons. Eine freiwillige, privatwirtschaftliche Branchenlösung für eine Schweizer Kreislaufwirtschaft sichert die langfristige Finanzierung und garantiert die flächendeckende Sammlung und öko-effiziente Verwertung. RecyPac will die Sammelmengen um ein 10-faches steigern und die Qualitäten sicherstellen, um die ambitionierten Ziele von 55% Recyclingquote für Kunststoffe und 70% für Getränkekartons zu erreichen. Nur gemeinsam – als Zusammenschluss der Branche – erreichen wir die Ziele und schaffen eine langfristige, nachhaltige Lösung für die Verpackungen. Deshalb jetzt Mitglied werden!
  • Was macht die Organisation? Ab wann ist sie operativ?
    RecyPac organisiert und koordiniert alle Aufgaben für ein öko-effizientes Sammel- und Recyclingsystem von Verpackungen aus Kunststoff. RecyPac entschädigt erbrachte Leistungen und stellt das übergeordnete Marketing und die Kommunikation sicher. In dem teilnehmeroffenen System können mittels Ausschreibungen Leistungserbringer verschiedene Prozessschritte übernehmen. Das Ziel ist, dass mit der Finalisierung des Geschäftsmodells gegen Ende 2024 die operativen Arbeiten starten.
  • Wie ist RecyPac finanziert?
    Das Sammel- und Recyclingsystem wird grösstenteils nachgelagert über die Sackbeträge der Konsument:innen finanziert. Zusätzlich leisten die Mitglieder von RecyPac für die Overhead-Kosten (z.B. Sensibilisierung) in Form von Mitglieder- und Systembeiträgen eine Art vorgezogene Finanzierung. Die hybride Finanzierungsform erlaubt eine schnelle Einführung und kombiniert die Vorteile der vorgezogenen (Einbindung und Verantwortung der Inverkehrbringer) und nachgelagerten Finanzierung (Einbindung und Verantwortung der Konsument:innen). Eine Weiterentwicklung der Finanzierung, z.B. zu einem rein vorgezogenen Finanzierungsmodell, ist möglich.
  • Wer kann Mitglied werden?
    Alle Akteure der Wertschöpfungskette, Inverkehrbringer, Detailhändler, Verpackungsproduzenten, Entsorger, Recycler, Verbände, die öffentliche Hand oder Dritte, die sich für die Kreislaufschliessung von Kunststoffverpackungen und Getränkekartons einsetzen, können Mitglied bei der neuen Organisation werden. Die Einbindung der ganzen Wertschöpfungskette ist wichtig für das Gelingen des Systems, deshalb ist es auch ein teilnehmeroffenes System.
  • Wann startet die Sammlung?
    Wir arbeiten auf Hochtouren, um eine Sammlung möglichst schnell einzuführen.
  • Wieviel kostet die Mitgliedschaft?
    Die Kosten der Mitgliedschaft richten sich nach der Umsatzstärke oder inverkehrgebrachten Menge von Kunststoffverpackungen und Getränkekartons. 2024 gelten folgende Beiträge: - Grosse Unternehmen: CHF 20’000 - Kleine Unternehmen: CHF 8’000 Details dazu finden Sie in der Beitragsordnung. Wir starten mit umsatzbezogenen Systembeiträge für einen pragmatischen Start in der Aufbauphase, danach soll aber ein Mengenreporting aufgebaut werden. Eine Weiterentwicklung der Finanzierung ist möglich.
  • Wieso soll ich Mitglied werden? Bin ich verpflichtet? Was ist mein Nutzen?
    Wir brauchen eine weitsichtige, nachhaltige Lösung für unsere Verpackungen – alleine geht das nicht, aber gemeinsam, als Zusammenschluss der Branche ist es möglich. Eine freiwillige, privatwirtschaftliche Branchenlösung, die die die langfristige Finanzierung sichert und die flächendeckende Sammlung und öko-effiziente Verwertung garantiert. Unternehmen, die sich entscheiden, von Anfang an eine aktive Rolle in diesem Recycling-System zu spielen, haben auch die Möglichkeit, die Funktionsweise des Systems zu beeinflussen. Sie profitieren von einem effizienten System dank nationaler Skalierung und Synergienutzung; von einer funktionierenden Kreislaufschliessung mit ambitionierten Zielen und von Rechtssicherheit dank einer kartellrechtskonformen Lösung. Seien Sie als First Mover dabei – werden Sie Mitglied.
  • Was wird Gemeinden/Entsorger:innen empfohlen?
    Bleiben Sie über das nationale System informiert, indem Sie sich für den Newsletter eintragen. Gerne evaluieren wir die Möglichkeit, dass Ihre Region bereits zu Beginn bei der Lancierung des nationalen Sacks dabei ist.
  • Welche Kosten entstehen für die Gemeinde/Sammelstelle? Wie hoch ist die Entschädigung?
    Zwar sind die Sammelstellenbetreiber (überwachte kommunale oder private Sammelstellen sowie Detailhandel) für die Ausstattung (Gebinde, in welchen die Säcke gesammelt werden) der Sammelstellen zuständig, aber sie werden für ihre Leistungen von RecyPac entschädigt. Dieser Entschädigungskatalog ist service- und leistungsbezogen und wird noch ausgearbeitet. Ausserdem ergeben sich auch mögliche Kosteneinspareungen durch die geringere kostenpflichtige Verwertung von Abfallmengen in KVAs durch die Gemeinden. Im Rahmen des aktuell geltenden Rechtsrahmens (Abfallmonopol) entscheiden die Gemeinden selbst über die Übertragung des Sammelrechts auf RecyPac und haben dabei die Möglichkeit, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Finanzierung ihrer Abfallbewirtschaftung einfliessen zu lassen.
  • Wieso braucht es RecyPac, wenn es bereits bestehende regionale Lösungen gibt?
    Bestehende haben in den letzten Jahren viel aufgebaut. Wichtige Erkenntnisse sind durch Ihre Mitarbeit auch in den Aufbau von RecyPac eingeflossen. Man hat es in den letzten 10 Jahren allerdings nicht geschafft: genügend Mengen zu generieren, um einen öko-effizienten Kreislauf in der Schweiz zu ermöglichen, den Flickenteppich an unterschiedlichen Angeboten zu harmonisieren, ein schweizweit flächendeckendes Angebot sicherzustellen, die ganze Wertschöpfungskette einzubinden – gerade Inverkehrbringer und Produzenten als wichtiger Hebel für recyclinggerechte Verpackungen müssen im Sinne der Erweiterten Produzenten Verantwortung eingebunden werden, eine wirtschafts- und bevölkerungsfreundliche Lösung im Sinne des Service Public und nicht Gewinnorientierung zu schaffen. Deshalb braucht es RecyPac als Branchenlösung zur Sicherstellung einer schweizweit flächendeckenden, einheitlichen Sammlung von Verpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons.
  • Wie werden die unterschiedlichen Akteure der Wertschöpfungskette eingebunden?
    Die Einbindung der ganzen Wertschöpfungskette ist wichtig für das Gelingen des Systems. Alle Akteure der Wertschöpfungskette sind im Vorstand und auch im ganzen System mit unterschiedlichen Rollen eingebunden. Bei der Leistugnsvergabe wird ein Level-Playing-Field mit transparenten und fairen Kriterien geschaffen. Im Vorstand, wo die ganze Wertschöpfungskette vertreten ist, herrscht das Konsens-Prinzip sodass keine Überstimmung möglich ist. Teilweise sind Beschränkungen der Mitspracherechte in gewissen Entscheidungen notwendig, um allfällige Interessenkonflikte und finanzielle Fehlanreize im geplanten Recyclingsystem zu vermeiden (z.B. Ausnutzung Marktposition für unangemessen hohe Vergütungen).
  • Was geschieht mit den bestehenden Angeboten?
    Um für die Umwelt und die Bevölkerung optimierte Lösungen zu finden, suchen wir die Kooperation mit allen Akteuren. Alle Akteure können in dem teilnehmeroffenen System eingebunden werden – aktuell sind einige Bestehende aktiv dabei während andere noch abwarten. Das Ziel ist ein national harmonisiertes Sammel- und Recyclingsystem. Dabei sind wir interessiert, dass bei steigenden Sammelmengen Investitionen in Anlagen für das Sortieren und Verarbeiten in der Schweiz ermöglicht werden, um die Kreisläufe für Verpackungen zu schliessen. Gemeinden können mit bereits bestehenden Lösungen/Systemen die Integration in die nationale Lösung planen. Falls Sie selbstständig bereits sammeln, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
  • Was bedeutet das für das Abfallmonopol?
    Wir setzen uns gemeinsam mit der öffentlichen Hand dafür ein, dass eine zeitnahe, flächendeckende, einheitliche Sammlung ermöglicht wird. Dafür braucht es pragmatische Übergangslösungen im Rahmen der laufenden Gesetzesanpassungen (Pa.Iv. 20.433 bzw. Motion Dobler 20.3695). Man ist sich einig, dass es eine Branchenlösung, wie dies RecyPac ist, gesichert sein muss, um Handlungs- und Planungssicherheit zu geben und die ökologisch sinnvolle Verwertung zu garantieren.
  • Wie können die beiden Materialen getrennt werden?
    Die meisten modernen Sortieranlagen sind fast vollständig automatisiert und verwenden eine Vielzahl von Trennwerkzeugen. Anschliessend werden die getrennten Materialien dafür spezialisierten Unternehmen zur Weiterverarbeitung übergeben.
  • Was wird aus den recyceltem Material?
    Kunststoffe können als Sekundärmaterialien im Bau und Garten (z.B. Rohre, Dichtungen, Behälter, Blumentöpfe), in Nicht-Lebensmittelverpackungen und Logistik (Kisten, Paletten, Flaschen), Autoindustrie (Bauteile, Polsterungen), Waren für Haushalt, Büro und Gewerbe (Eimer, Kleiderbügel) und in der Kleiderindustrie (Textilien, Polyester) eingesetzt werden. Getränkekartons werden in einer Papierfabrik so aufbereitet, dass die zurückgewonnenen Kartonfasern für neue Verpackungen aus Wellkarton eingesetzt werden können. Das übrigbleibende Kunststoff-Alu-Gemisch, kann zur Herstellung von Papier- und Seifen-Spendern und vielem mehr eingesetzt werden.
  • Sind Mehrwegverpackungen nicht besser als Einwegverpackungen?
    Mehrwegverpackungen sind in vielen Fällen umweltfreundlicher als Einwegverpackungen. Auf Grundlage eines wissenschaftlich belastbaren Life Cycle Assessment sollte in diesen Fällen eine Umstellung erfolgen. Man sollte aber nicht generell alle Einwegverpackungen zugunsten von Mehrweg ablehnen. Dies kann, z.B. bei langen Transportwegen oder aufwendigen Reinigungsverfahren, sogar zu höheren Umweltbelastungen führen. Recycling ist ein Teil der Lösung und kann mit einem Mix von anderen Massnahmen, wie Reduce und Reuse zum grössten Umweltnutzen führen. RecyPac setzt sich für ein nachhaltiges Kreislaufsystem mit einem ganzheitlichen Zielsystem ein.
  • Ich möchte sammeln, was kann ich tun?
    Wir arbeiten aktiv an der Umsetzung der Sammlung und wollen eine schweizweit harmonisierte Lösung bieten, so dass man als Konsument:in längerfristig sowohl bei kommunalen oder privaten Sammelstellen als auch im Detailhandel kostenpflichtig Säcke zur Sammlung der Verpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons beziehen und zurückbringen kann.
  • Warum lohnt es sich Kunststoff und Getränkekartons zu recyceln? Was bringt es der Umwelt?
    Die Wiederverwertung schont Ressourcen, spart Energie, reduziert Treibhausgasemissionen und schafft Sekundär-Rohstoffe. Verschiedene Studien belegen den Umweltnutzen von Kunststoff- und Getränkekkarton-Recycling im Vergleich zur Verbrennung. Gemäss einer an der ETH durchgeführten Studie erzeugen Kunststoffe über den gesamten Lebenszyklus pro Kilogramm Material 4.9 Kg CO2 eq. Durch das Recycling und die Einsparung von Neumaterial kann der Emissionsfaktor auf 1.5 gesenkt werden. Eine Branchenlösungwie RecyPac stellt zudem sicher, dass im Sinne der Erweiterten Produzentenverantwortung genau die Produzenten auch in die Verantwortung für Ihre Verpackungen gezogen werden. Das ermöglicht hohe Qualitäten dank Design for Recycling und geschlossene Kreisläufe durch den Einsatz von Rezyklat in Verpackungen. Gemäss einer Studie könnten mit erhöhter Sammelmenge, verbessertem Produktdesign und Recycling 1,3 Megatonnen Co2-eq bis 2050 eingespart werden. Recycling ist ein Teil der Lösung und kann mit einem Mix von anderen Massnahmen, wie Reduce und Reuse zum grössten Umweltnutzen führen. RecyPac setzt sich für ein nachhaltiges Kreislaufsystem mit einem ganzheitlichen Zielsystem ein.
  • Wie stellt man sicher, dass das Material wirklich recycelt wird?
    Aufbauend auf bestehenden Monitorings, z.B. jenen des Vereins Schweizer Plastic Recycler (VSPR) und des Vereins Getränkekarton-Recycling Schweiz (GKR), wird die Stofffluss-Transparenz bis und mit mindestens Erstbehandler sichergestellt.

FAQ’s 

Diventare soci

Dimostrate di essere un’azienda all’avanguardia e aderite alla nuova associazione. Contribuite all’implementazione in Svizzera di un’economia circolare degli imballaggi.

Siamo interessati a un’adesione, grazie di volerci contattare: 

Grazie. Vi invieremo al più presto i documenti necessari.

Bild RecyPac Plastik und Getraenkekarton
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